Die Anfänge

Im Frühjahr 2004 war der 1. FC Union Berlin e. V. in eine existenzbedrohende Krise geraten. Dem sportlichen Abstieg aus der zweiten Bundesliga und bald auch aus der Regionalliga folgte eine wirtschaftliche Talfahrt, der eine überforderte Vereinsführung nichts mehr entgegenzusetzen hatte.

In dieser Zeit fanden sich engagierte Fans und Vertreter aus der Wirtschaft in der Lizenzkampagne „Bluten für Union“ zusammen, um die wirtschaftlichen Forderungen des Deutschen Fußballbundes zu erfüllen. Darüber hinaus gründeten elf, als langjährige Sponsoren dem 1. FC Union Berlin eng verbundene Unternehmen am 1. März 2004 den Wirtschaftsrat 1. FC Union e. V. vornehmlich mit dem Ziel, dem Verein funktionsfähige Strukturen zu verleihen und durch geeignete Personen zu besetzen, aber auch die Wirtschaft wieder für den 1. FC Union Berlin zu interessieren. Zum ersten Vorstandsvorsitzenden wurde Dirk Zingler gewählt, geschäftsführender Gesellschafter der RÖFA Mobilbeton GmbH, der am 1. Juli 2004 zum Präsidenten des 1. FC Union Berlin berufen wurde und in der Folge sein Amt als Vorsitzender des Vorstandes des Wirtschaftsrates niederlegte. Der Wirtschaftsrat 1. FC Union e. V. wirkte in dieser Zeit entscheidend daran mit, dass das Überleben des 1. FC Union Berlin nachhaltig gesichert werden konnte.

Dirk Zingler folgte als neuer Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsrates Thomas Koch von der Koch Automobile AG, ihm folgte am 7. Juni 2005 Jochen Lesching von der vierC Print- und Medienfabrik. Außerdem gehörten Joachim Gericke (Gericke Bau) und Jörg Hinze (Hinze Stahl) dem Vorstand an. Im Oktober 2010 erweiterte sich der Vorstand um die Herren Ingo Walter (IC Property Management und Berliner Brandstifter) und Dr. Dirk Fischer (SES Eulitz Schrader) an. Inzwischen verfügt der Wirtschaftsrat 1. FC Union e. V. über 32 Mitglieder und zwei Ehrenmitglieder.

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