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22. StadionGespräch An der Alten Försterei: Wolfgang Kubicki zu Gast beim Wirtschaftsrat 1. FC Union

Berlin, 20. Februar 2019.

Der Letzte seiner Art? Unter dieser Überschrift konnte der Wirtschaftsrat zum 22. StadionGespräch An der Alten Försterei Wolfgang Kubicki begrüßen, den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages und stellvertretenden Bundesvorsitzender der FDP. Immerhin 140 Gäste lockte der prominente Politiker in die Eisern Lounge des Stadions An der Alten Försterei. Und diese werden ihr Kommen nicht bereut haben.

Unter der Moderation von Martin Duske und Dirk Fischer berichtete Wolfgang Kubicki über wichtige Stationen seines politischen Lebens, sprach ihn bewegende Themen an und erzählte Anekdoten aus seiner Arbeit im Deutschen Bundestag. Da ging es um Freundschaften über Parteigrenzen hinaus, über Typen in der Politik, aber auch über all die skurrilen Erlebnisse, die der Politikbetrieb immer wieder mit sich bringt. Und auch die Gründe für das Scheitern der Sondierungsverhandlungen über die Bildung einer Jamaika-Koalition im Jahre 2018 wurden angesprochen. Und durchgängig kam zum Ausdruck, dass Wolfgang Kubicki tief im Sozialliberalismus verwurzelt ist und Politik für die Menschen und nicht für bestimmte Interessengruppen machen will.

Aber auch der Fußball kam nicht zu kurz, ist doch Wolfgang Kubicki ein Fußballfan, der zwar auch schon dem 1. FC Union Berlin Glück gebracht hat, wenn er im Stadion war, dessen Herz aber in erster Linie für seinen Heimatverein Holstein Kiel, aber auch für Eintracht Braunschweig schlägt. Und immer wieder fiel die wohltuend direkte und klare Sprache des Politikers auf, der sich – ganz unbeschadet unterschiedlicher politischer Meinungen – in diesem Punkt so wohltuend von vielen seiner Kolleginnen und Kollegen abhebt. In diesem Sinne lag nach einer gut zweistündigen Gesprächsrunde, in der das Publikum Gelegenheit erhielt, Fragen zu stellen, und davon auch eifrig Gebrauch machte, die Antwort auf die mit der Einladung aufgeworfene Frage auf der Hand: Der Letzte seiner Art? Hoffentlich nicht! Wir brauchen mehr Kubickis in der Politik, egal in welcher Partei sie sein mögen.

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